Krankenhaus Grosshansdorf, Neubau OP-Abteilung

Gebäude

 

Das Krankenhaus Großhansdorf, Zentrum für Pneumologie und Thoraxchirurgie plant einen OP-Neubau. Der vorhandene Gebäudekomplex wird um einen 2-geschossigen Anbau zzgl. Untergeschoss und Dachzentrale erweitert.

 

Im Obergeschoss entsteht eine OP-Abteilung mit zwei OP-Sälen, der Aufwachraum wird am Übergang zum Bestandsgebäude eingerichtet. Im Erdgeschoss sind Räume zur Patientenaufnahme und -untersuchung geplant. Im Untergeschoss entsteht eine neue Zentralsterilisation für das gesamte Krankenhaus sowie ein Werkstattbereich. Da auf eine Unterkellerung des Gebäudes verzichtet wird, ist auf dem Dach eine Technikzentrale zur Aufnahme der zentralen Lüftungs-, Klima- und Kältetechnik geplant.

 

 

410      Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen

 

411       Abwasseranlagen

 

Aus dem geplanten Objekt fällt normales häusliches Schmutzwasser an.

 

Das, aus den Entwässerungsobjekten anfallende Schmutzwasser wird über Kunststoff-rohrleitungen (HT-Rohr) in Installationswänden und im Fußbodenaufbau bzw. über Sammelleitungen aus Gussrohr (SML-Rohr) im Deckenhohlraum zusammengeführt. Über Fallleitungen aus Gussrohr erfolgt die Ableitung direkt bzw. über Verziehungen im Untergeschoss an Grundleitungen unter der Gebäudesohle. Sämtliche Fallleitungen werden mit einer Hauptlüftung über Dach und einer Revisionsöffnung im Untergeschoss versehen. Das aus den Entwässerungsobjekten im Untergeschoss anfallende Schmutz-wasser wird über Kunststoffrohrleitungen direkt an Grundleitungen unter der Sohle angeschlossen.

 

Unter der Gebäudesohle werden die Grundleitungsanschlüsse über Kunststoffrohrleitungen (PP-Rohr) zu einer Hauptleitung zusammengefasst.

 

Entsprechend den Anforderungen der Leitungsanlagen-Richtlinie werden die Schmutzwasserleitungen an Deckendurchführungen und Brandabschnittsquerungen mit Brandschutzmanschetten versehen.

 

412       Wasseranlagen

 

Die Versorgung des Erweiterungsbaus mit Trinkwasser wird über den Hausanschluss des angrenzenden Bestandsgebäudes hergestellt. Durch das Untergeschoss wird eine Anschlussleitung verlegt, die das neue Verteilungsnetz einspeist.

 

Für die Trinkwarmwasserbereitung wird im Untergeschoss des Neubaus ein Speicherladesystem mit Legionellenschutzschaltung installiert.

 

Zur Versorgung der neuen zentralen Sterilisation für das gesamte Krankenhaus ist die Installation einer Enthärtungs- und Umkehrosmoseanlage zur Erzeugung von weichem und vollentsalztem Prozesswasser vorgesehen. Die Anlage ersetzt die alte Enthärtungsanlage im Untergeschoss des Bestandsgebäudes.

 

Die Wasserverteilung erfolgt in Edelstahlrohr, das enthärtete und vollentsalzte Wasser wird in PVC-Rohren geführt. Im Technikbereich werden die Rohrleitungen frei verlegt, im weiteren Verlauf in Decken- und Installationshohlräumen. Parallel zu den Schmutzwasserfallleitungen werden absperrbare Steigleitungen in Installationsschächten durch die Geschosse geführt. Der Anschluss der Sanitärobjekte erfolgt, raumweise absperrbar, jeweils aus dem Deckenhohlraum.

 

Die Zirkulationsleitungen werden jeweils bis an die Entnahmestellen geführt. Über thermostatisch arbeitende Zirkulationsdrosselventile wird ein energiesparender hydraulischer Abgleich realisiert.

 

Die Wasserrohrleitungen und -armaturen werden in den Deckenhohlräumen und den Steigeschächten mit einer dampfdiffusionsdichten Isolierung bzw. Wärmedämmung aus Mineralwolle versehen, in Sichtbereichen erfolgt eine zusätzliche Kunststoffummantelung. Innerhalb von Installationswänden und im Fußbodenaufbau sind Kautschuk-Dämmschläuche geplant.

 

An Deckendurchführungen und Brandabschnittsquerungen werden Brandschutzmanschetten oder entsprechende Schäume nach LAR eingesetzt.

 

Es sind wandhängende WC-Anlagen und für Krankenhäuser geeignete Waschtische (ohne Überlauf) aus weißem Sanitärporzellan vorgesehen. Die Duschen werden boden-gleich mit Bodenabläufen und Duschvorhängen ausgebildet. Die WC-Anlagen erhalten Wandeinbau-Spülkästen mit Wasserspartasten. An den Waschtischen sind wandmontierte Einhebel-Mischbatterien geplant. Die Waschtische in den Arzt- und Behandlungsräumen sowie in der OP-Abteilung werden mit Unterarm-Bedienhebeln ausgestattet. Die Putzmittelräume erhalten Ausgussbecken mit Wand-Mischbatterien.

 

Die Bäder und Sanitärräume werden mit den erforderlichen Hygienegeräten ausgestattet, die Behinderten-freundlichen WC-Räume erhalten die benötigte Sonderausstattung.

 

Die Einrichtungen der zentralen Sterilisation werden an Trinkwasser, enthärtetes Wasser und VE-Wasser angeschlossen.

 

Die zentrale Sterilisation und die Technikräume erhalten Bodenabläufe.

 

419       Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen, Sonstiges

 

Im Bestand sind kleinere Demontage- und Umbauarbeiten erforderlich Zur Aufrechterhaltung des Betriebs sind Kostenansätze für Provisorien enthalten.

 

 

420      Wärmeversorgungsanlagen

 

421       Wärmeerzeugungsanlagen

 

Die Wärmeversorgung des Erweiterungsbaus ist über die Heizzentrale der Bestandsgebäude vorgesehen. Diese muss hierzu um einen Wärmeerzeuger mit einer Heizleistung von ca. 150 kW erweitert werden. Hierzu ist der Einbau eines Gas-Brennwertkessels vorgesehen, der anstelle eines, bereits stillgelegten Dampfkessels zur Aufstellung kommt. Der hierfür vorhandene Schornsteinzug wird mit einem Edelstahl-Einzugsrohr saniert.

 

Für den Anbau wird, wie in Kostengruppe 412 beschrieben, ein Speicherladesystem mit Legionellenschutzschaltung aufgebaut.

 

Die Wärmeerzeugungsanlage erhält eine Mess-, Steuer- und Regelungsanlage in DDC-Technik mit übergeordnetem Gebäudeleitrechner (siehe Kostengruppe 480).

 

 

422       Wärmeverteilnetze

 

Über eine Verbindungstrasse im Untergeschoss wird der Erweiterungsbau an den Heizkreisverteiler im Bestand angeschlossen. Die ungeregelte Leitung speist einen Unterverteiler im Werkstattbereich des Neubaus mit folgenden abgehenden Heizkreisen:

 

  • statische Heizflächen UG bis OG
  • Wandflächenheizungen OP-Säle
  • RLT-Anlagen (Unterstation in der Dachzentrale)
  • Trinkwarmwasserbereitung

 

In der Dachzentrale wird ein kleiner Heizkreisverteiler mit Regelgruppen für die Vor- und Nacherhitzer der Lüftungs- und Teilklimaanlagen vorgesehen.

 

Sämtliche Heizkreise werden auf den Verteilern mit Absperrventilen bzw. Kugelhähnen, Schmutzfängern und Rückschlagklappen versehen und erhalten energiesparende, elektronisch geregelte Hocheffizienzpumpen.

 

Die, auf dem Heizkreisverteiler bzw. an den Lüftungszentralgeräten vorgesehenen Drei-Wege-Regelventile werden aus der MSR-Technik angesteuert.

 

Die Leitungsverlegung ist in den Technikflächen sichtbar, die weitere Verteilung innerhalb von Installationsschächten und Deckenhohlräum geplant. Der Anschluss der Heizkörper innerhalb der Geschosse erfolgt vornehmlich aus den Wänden, raumhohe Heizkörper werden direkt aus der Decke angeschlossen.

 

Die Wärmeverteilung innerhalb des Gebäudes ist in gepresstem verzinkten Stahlrohr vorgesehen, die kleineren Dimensionen in Installationswänden und im Fußbodenaufbau werden in Kupferrohr ausgeführt.

 

Die beschriebenen Rohrleitungen und Armaturen werden im Wesentlichen mit Mineralwolle wärmegedämmt, in Sichtbereichen mit Kunststoff und in stoßgefährdeten Bereichen mit Blech ummantelt. Innerhalb von Bauteilen sind Kautschuk-Dämmschläuche geplant.

 

An Deckendurchführungen und Brandabschnittsquerungen werden Brandschutzmanschetten bzw. entsprechende Schäume nach LAR eingesetzt.

 

423       Raumheizflächen

 

Der Anbau erhält durchgängig leicht zu reinigende Heizflächen mit entsprechenden Hygienezertifikaten. Für die Untersuchungs- und Aufnahmeräume, die Sanitärräume, die zentrale Sterilisation und die Nebenräume der OP-Abteilung sind Planheizkörper mit verstärkter Frontplatte und ohne Konvektionsbleche geplant. Im Übergangsbereich vom Bestand, im Werkstattbereich und den Fluren sind Röhrenheizkörper mit vergrößertem Gliederabstand vorgesehen.

 

Die OP-Säle als Räume der RLT-Raumklasse 1 erhalten aus hygienischen Gründen Wandflächenheizungen für die Grundlast und den Ausgleich der, durch die OP-Lüftungsdecken eingebrachten Heizlast.

 

Die Heizflächen erhalten Thermostatventile, in allgemein zugänglichen Bereichen mit zusätzlicher Sicherung, sowie voreinstellbare und absperrbare Rücklaufverschraubungen. Die Wandflächenheizungen werden elektronisch über Zwei-Wege-Ventile und in Verknüpfung mit der RLT-Anlage der OP-Säle geregelt.

 

429       Wärmeversorgungsanlagen, Sonstiges

 

Im Bestand sind Demontage- und Umbauarbeiten erforderlich Zur Aufrechterhaltung des Betriebs sind Kostenansätze für Provisorien enthalten.

 

 

430      Lufttechnische Anlagen

 

431       Lüftungsanlagen

 

Die, im Untergeschoss entstehende Werkstatt erhält eine einfache Zu- und Abluftanlage in Sichtinstallation für einen 2-fachen Luftwechsel.

 

Das Lüftungszentralgerät mit den Funktionen Filtern, Wärmerückgewinnung und Heizen wird als Flachgerät an der Decke des Raumes montiert. Für die Außen- und Fortluft werden Wetterschutzgitter in die Fassade eingebaut.

 

Die Zu- und Abluftkanäle werden nicht wärmegedämmt, lediglich die Außenluft-berührten Luftleitungen werden mit Kautschuk-Platten dampfdiffusionsdicht isoliert.

 

Die Lüftungsanlage wird auf die geplante Mess-, Steuer- und Regelungsanlage in DDC-Technik mit übergeordneter Gebäudeleittechnik (siehe Kostengruppe 480) aufgelegt.

 

432       Teilklimaanlagen

 

Die OP-Abteilung erhält eine Teilklimaanlage mit einer Luftleistung von ca. 12.000 m³/h. Das Lüftungszentralgerät in Hygieneausführung und den Funktionen Filtern, Wärmerückgewinnung, Heizen, Kühlen und Befeuchten kommt in der Dachzentrale zur Aufstellung. Die Luftbefeuchtung wird gemäß DIN 1946-4 über einen elektrischen Dampfluftbefeuchter realisiert.

 

Die zentrale Sterilisation erhält eine Teilklimaanlage mit einer Luftleistung von ca. 7.000 m³/h. Das Lüftungszentralgerät in Hygieneausführung mit den Funktionen Filtern, Wärmerückgewinnung, Heizen, Kühlen und Befeuchten kommt ebenfalls in der Dachzentale zur Aufstellung. Die Luftbefeuchtung wird über einen Elektro-Dampfluftbefeuchter realisiert.

 

In den 2 OP Sälen (Raumklasse I) kommen Umluftdecken mit einem ca. 3,20 x 3,20 Meter großen Schwebstofffilterfeld der Klasse H13 zum Einbau. Die Luftwechsel werden hier entsprechend auf das hygienisch erforderliche Minimum reduziert.

Die Vorbereitungs- und Aufwachräume, der Flur der OP-Abteilung sowie der sterile Bereich der zentralen Sterilisation erhalten gemäß DIN 1946-4 deckeneingebaute Dralldurchlässe mit endständigen H13-Filtern (Raumklasse I). Die Abluft wird diesen Räumen über Flusenabscheider in der Decke entnommen, die OP-Säle erhalten Flusenabscheider in den Wänden zur Narkosegasabsaugung sowie eine entsprechende Überströmung oberhalb der Türen.

Die übrigen Räume der OP-Abteilung und der zentralen Sterilisation erhalten deckeneingebaute Dralldurchlässe für die Zu- und Abluft.

 

Zur Realisierung der aus hygienischen Gründen erforderlichen Strömungsrichtungen und unterschiedlicher Anforderungen an die Raumlufttemperatur werden die verschiedenen Zonen über absperrbare VVS-Regler mit nachgeschalteten Schalldämpfern in der Lüftungszentrale versorgt. Die Zuluftkanäle erhalten hier einzelne Nacherhitzer.

 

Die Patientenaufnahme- und Untersuchungsräume im Erdgeschoss werden, da eine Fensterlüftung in Richtung des, mit Kraftfahrzeugen befahrenen Innenhofes kritisch ist, mit einer Teilklimaanlage der Raumklasse II mit den Funktionen Filtern, Wärmerückgewinnung, Heizen, Kühlen und Befeuchten ausgestattet. Die Luftleistung beträgt ca. 6.000 m³/h.

 

Das Lüftungszentralgerät kommt ebenfalls in der Dachzentrale zur Aufstellung, über ein Kanal- und Rohrnetz erfolgt der Lufttransport in den Bereich und an Dralldurchlässe in den Abhangdecken.

 

Die Luftverteilung erfolgt über Kanäle und Rohrleitungen aus verzinktem Stahlblech, die Flusenabscheider in den OP-Sälen werden in Edelstahl angeschlossen. Die projektierten Luftmengen werden über Volumenstromregler- und -konstanthalter mit nachgeschalteten Schalldämpfern sichergestellt

 

Sämtliche Zuluftleitungen sowie die Abluftleitungen in der Zentrale werden mit Mineralwolle wärmegedämmt. Die Außenluft-führenden Kanäle werden mit Kautschuk-Platten dampfdiffusionsdicht isoliert.

 

Die Durchdringungen von Geschossdecken und Brandabschnittswänden werden durch Brandschutzklappen, bei Bedarf mit Motorantrieb, gegen die Übertragung von Feuer und Rauch gesichert.

 

Die Teilklimaanlagen werden auf die geplante Mess-, Steuer- und Regelungsanlage in DDC-Technik mit übergeordneter Gebäudeleittechnik (siehe Kostengruppe 480) aufgelegt.

 

Die Planung der Teilklimaanlagen erfolgt nach den einschlägigen Vorschriften, insbesondere der DIN 1946-4 (12/2008).

 

435       Kälteanlagen

 

Zur Kälteversorgung der beschriebenen Teilklimaanlagen und der Vakuumpumpen der zentralen Sterilisation wird eine zentrale Anlage mit einer Kälteleistung von ca. 150 kW vorgesehen. Die Verdichtereinheit der Split-Anlage wird ebenfalls in der Dachzentrale untergebracht, zur Rückkühlung kommt ein geschlossener Verflüssiger auf dem angrenzenden Flachdach zur Aufstellung.

 

Die Kaltwasserverteilung an die Lüftungszentralgeräte sowie in die zentrale Sterilisation erfolgt in Stahlrohr, das mit einem Korrosionsschutzanstrich und einer dampfdiffusionsdichten Isolierung aus Kautschuk-Schläuchen versehen wird.

 

An den einzelnen Regelgruppen werden Absperr- und Regulierventile, Drei-Wege-Regelventile und Anzeigearmaturen eingebaut, die entsprechend isoliert werden.

 

 

470      Nutzungsspezifische Anlagen

 

472       Wäscherei- und Reinigungsanlagen

 

Für die neue OP-Abteilung ist eine Arbeitspflegekombinationen aus Edelstahl mit Steckbeckenspüler, Krankenhausausguss und großem Spülbecken geplant. Der Steckbeckenspüler arbeitet nach dem Prinzip der thermischen Desinfektion. Ergänzend werden hier automatische Desinfektionsmittel-Zumischgeräte vorgesehen.

 

473       Medienversorgungsanlagen

 

Der geplante Anbau sowie das Bestandsgebäude erhalten eine neue Zentrale für die Versorgung mit Sauerstoff, entsprechend DIN EN 737-3 bestehend aus einem Kaltvergaser und 2 Flaschenbatterien. In den Außenanlagen wird ein gemieteter Sauerstofftank aufgestellt, die Einspeisung in das Gebäude erfolgt über erdverlegte Kupferrohrleitungen im Schutzrohr.

 

Die im Bestandsgebäude vorhandene Druckluftanlage wird modernisiert und auf den Anbau erweitert. Entsprechend DIN EN 737-3 erfolgt die Erzeugung medizinischer Druckluft über 3 Kompressoren

 

Innerhalb der OP-Abteilung sind in den OP-Sälen Deckenversorgungseinheiten und im Aufwachraum Bettenversorgungsschienen anzuschließen und mit Entnahmestellen zu bestücken. Im Vorbereitungsraum sind Wandauslässe geplant. Genannte Räume erhalten Anschlüsse für Sauerstoff und medizinische Druckluft sowie zur Ableitung von Anästhesiegas und Airmotor-Fortluft.

 

Die zentrale Sterilisation erhält Wandentnahmestellen für medizinische Druckluft zu Reinigungs- und Prüfzwecken.

 

Für die Untersuchungs- und Aufnahmeräume im Erdgeschoss sind Wandentnahmestellen für Sauerstoff und medizinische Druckluft vorgesehen.

 

Die Gasverteilung erfolgt in Kupferrohr in Sonderausführung, stations- bzw. zonenweise werden Ventilkästen mit Anzeige und Warnung vorgesehen. Das Anästhesiegasfort-leitungssystem wird über Kupferrohrleitungen an die Fortluft der Lüftungszentrale im Dachgeschoss angeschlossen.

 

Für die beschriebene medizinische Gasanlage wird ein elektronisches Warnnetz aufgebaut und auf die Gebäudeleittechnik aufgelegt.

 

479       Nutzungsspezifische Anlagen, Sonstiges

 

Im Bestand sind kleinere Demontage- und Umbauarbeiten erforderlich Zur Aufrechterhaltung des Betriebs sind Kostenansätze für Provisorien enthalten.

 

 

480      Gebäudeautomation

 

481       Automationssysteme

 

Für einen vollautomatischen Betrieb der geplanten Heizungs-, Lüftungs- und Teilklimaanlagen ist die Installation einer computergestützten Steuerung und Regelung vorgesehen. Neben der Automation erfasst das DDC-System Stör- und Alarmmeldungen aller betriebstechnischen Anlagen und leitet diese weiter.

 

482       Leistungsteile

 

Zur Aufnahme der Leistungsteile sind Schaltschränke als Standschränke in der Dachzentrale geplant. Die Verkabelung der Anlagen und Feldgeräte erfolgt im Wesentlichen in der Zentrale. Die in den Lüftungskanalnetzen erforderlichen Brandschutzklappen sowie die Ventilkästen der medizinischen Gasanlagen werden aufgeschaltet.

 

Um die geforderten Luftmengen und Druckverhältnisse sicherzustellen, ist vorgesehen, die Ventilatormotore mit Frequenzumrichtern auszustatten.

 

483       Zentrale Einrichtungen

 

Für die zentrale Bedienung der Steuerung und Regelung und die Anzeige von Stör- und Alarmmeldungen ist ein Leitrechner mit Bildschirm und Drucker vorgesehen. Neben den Heizungs-, Lüftungs- und Teilklimaanlagen können hier auch sämtliche übrigen betriebstechnischen Anlagen aufgeschaltet werden

 

 

540      Technische Anlagen in Außenanlagen

 

541       Abwasseranlagen

 

Das, von den Flachdachflächen des Neubaus abzuleitende Niederschlagswasser wird über außen liegende Fallrohre und Grundleitungen im Erdreich zusammengeführt und an das vorhandene Regenentwässerungssystem des Bestandsgebäudes angeschlossen.

 

Die Regenfallrohre erhalten Standrohre mit Reinigungsöffnung. Die Grundleitungen im Erdreich sind als PP-Rohre geplant und werden zur Kontrolle und Reinigung über Betonschächte DN 1000 bzw. Kunststoffschächte DN 400 geführt.

 

Das, unter der Gebäudesohle abgeleitete Schmutzwasser wird über Grundleitungen aus PP-Rohr außerhalb des Gebäudes in eine Hauptleitung zusammengeführt. Zur Kontrolle und Reinigung werden die Schmutzwassergrundleitungen über Betonschächte DN 1000 geführt und an die, auf dem Gelände vorhandene Schmutzwasserkanalisation angeschlossen.

© 2010 wrage herzog + partner INGENIEURE | Impressum | Admin | Internetagentur Hamburg